Reise in die Vergangenheit

Andere Welt/ Handwerk, Bräuche und vor allem der Alltag aus vergangenen Tagen - der Mittelalterverein  Soturi taucht ein Wochenende lang ab in eine vergangene Zeit.

In den Wochen vor dem Besuch auf einem der zahlreichen Mittelaltermärkte wuchert der Bart im Gesicht von „Chef“ Thomas Prandner, obwohl ihm der eher lästig ist: „Nach dem Wochenende kommt der Bart wieder ab. Aber ein Wikingerchef ohne Bart? Das würde nicht gehen!“

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Vom Krampus zum Percht

Trend. Dass der Krampus in der Versenkung verschwindet, verdankt er vor allem einem: seinem teuflischen Kollegen, dem Percht, der für einen regelrechten Hype in der vorweihnachtlichen Zeit sorgt.

Es gibt wohl kaum jemanden, der ihm im Laufe seines Lebens noch nicht begegnet ist: dem Krampus. Als Begleiter des Nikolaus lehrt er so manchem Kind das Fürchten und sorgt nicht selten für Hiebe mit der Rute, die ernsthaft verletzend sein können. Aber wo ist der Krampus die letzten Jahre geblieben? Der teuflische Gegenspieler des heiligen Bischofs hält sich dezent im Hintergrund, entwickelte sich besonders in den letzten Jahren doch ein regelrechter Hype um ein Brauchtum, das eigentlich aus dem Salzkammergut kommt und nun auch bei uns voll angekommen ist: dem Percht.

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Miteinander ohne Grenzen

Lebensfreude. Seit 2008 arbeitet die Selbsthilfegruppe Down-Syndrom Mostviertel daran, das Bild von Menschen mit Down-Syndrom zurechtzurücken. Neben verschiedenen Workshops wurde nun zu  einer ganz besonderen Veranstaltung geladen: zu einer „Disko ohne Grenzen“.

„Komm, lass uns tanzen“, fordert mich Ina auf. Etwas unsicher wage ich mich aufs Tanzparkett, die junge Frau hat mich fest im Griff. „Weißt du was? Ich freu‘ mich so, ich bin heute das erste Mal in der Disko“, strahlt mich die 18-jährige Waidhofnerin an.

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Willkommen in einem neuen Leben

Asyl/ Die Flüchtlingsinitiative „Willkommen Mensch“ nimmt Menschen auf, die in ihrer Heimat alles verloren haben und hilft neben Sachspenden und finanzieller Unterstützung vor allem mit einem: Mit ihrer Zeit

Kalt sei es gewesen, und der plötzliche Wintereinbruch habe sie überrascht, erinnert sich Suleyman Omar an seine Ankunft in der Gemeinde Seitenstetten. Gemeinsam mit seiner Frau Nyros und den zwei Kindern kam der 35-jährige am 29. Dezember 2014 in seinem neuen Leben an. Mit im Gepäck: einige persönliche Dinge, Spielsachen der Kinder und ein anerkannter Flüchtlingsstatus. In Seitenstetten steht der Familie aus Syrien eine geräumige, mit dem notwendigsten ausgestattete Wohnung im Ortskern oberhalb eines Cafés zur Verfügung. Doch nicht nur das: Eine Gruppe von Menschen begrüßte die Familie, half gerade in den Anfängen und verbringt Zeit mit den Omars. Es waren die  Unterstützer der Initiative „Willkommen Mensch“.

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Der Mensch zählt

Engagement/ Das Soziale Netzwerk Pöchlarn startete 2009 mit einem Sozialratgeber und unterstützt jetzt vor allem syrische Flüchtlinge auf dem Weg in ein neues Leben

Das Sonnenlicht durchflutet ihn, den hellen Hof, der zum Eingangstor des ehemaligen Rathauses in Pöchlarn führt. Früher wurde hier debattiert und diskutiert und wurden gemeinsam neue Vorhaben für die Zukunft beschlossen. Heute ist es nicht minder ruhig, eines jedoch hat sich verändert: Statt Lokalpolitiker besuchen ein paar Mal in der Woche frischgebackene Pöchlarner das Haus, die aus der Türkei, Polen, Afghanistan und vor allem aus Syrien kommen.

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